Regisseurin Katharina Mayrhofer über „Popcorn“:
“Ausgangspunkt ist die Lebensrealität von Jugendlichen: Auf der einen Seite spielt sich alles in rasender Geschwindigkeit ab. Nichts will man verpassen, überall mittendrin sein. Auf der anderen Seite gibt es Phasen, in denen man auf sich selbst zurückgeworfen wird. Entweder freiwillig, weil man sich zurückzieht und kurz Pause drückt, oder unfreiwillig, weil man warten muss – darauf, dass die Freunde sich melden, die Schulstunde rumgeht oder das Leben endlich so richtig losgeht.
In “Popcorn” treffen wir einen Jugendlichen, dem es genauso geht. Sein Zimmer ist Rückzugsort und große Bühne zugleich. Wunderbar lustvoll wird hier ein Lebensgefühl eingefangen, dass alle kennen, mit dem sich jedoch jede*r allein fühlt.”